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Rechtliche Grundlagen und Spezifikationen

Dem Mammographie-Screening-Programm liegen eine Reihe von Leitlinien und Protokollen zugrunde. Die einzelnen Dokumente finden Sie hier.

Rechtliche Grundlagen

Rechtliche Grundlagen und Leitlinien zum Mammographie-Screening-Programm

1. Regelungen zum Mammographie-Programm

  • Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über die Früherkennung von Krebserkrankungen (Krebsfrüherkennungs-Richtlinie / KFE-RL)
    Krebsfrüherkennungs-Richtlinie
  • Versorgung im Rahmen des Programms zur Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie-Screening. Anlage 9.2 BMV-Ärzte
    Anlage 9.2 BMV-Ärzte
    BMV-Ärzte

2. Weitere gesetzliche Normen

  • Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (V) – Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V)
    SGB V
  • Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen (Röntgenverordnung)
    Röntgenverordnung
  • Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen (Strahlenschutzverordnung)
    Strahlenschutzverordnung

3. Leitlinien

  • European guidelines for quality assurance in breast cancer screening and diagnosis,
    Fourth Edition (European guidelines)
    European guidelines

Spezifikationen/Protokolle

1. Dokumentation und Evaluation

Protokolle zur elektronischen Dokumentation

Protokolle zur elektronischen Dokumentation im Mammographie-Screening

Protokolle zur Evaluation Mammographie-Screening in den Screening-Einheiten

Protokolle zur Evaluation im Mammographie-Screening. Vorgaben zur Bereitstellung statistischer Angaben im Rahmen der Evaluation und Qualitätssicherung in den Screening-Einheiten

2016
2015
2013
2011
2010
2008

Protokolle zur Evaluation Zentrale Stellen: Angaben zum Einladungswesen

Protokolle zur Evaluation in den Zentralen Stellen

Protokolle zur Dokumentation und Evaluation Krebsregisterabgleich

Protokoll zum Krebsregisterabgleich

 

 2. Technische Spezifikationen

Online-Bildkonferenzen

Protokoll zu den technischen und organisatorischen Voraussetzungen zur Durchführung einer multidisziplinären Fallkonferenz in Form einer Online-Bildkonferenz nach Anhang 13 der Anlage 9.2 BMV-Ärzte


Arbeitsempfehlung

Abklärungsdiagnostik auffälliger Befunde im Mammographie-Screening

– Arbeitsempfehlung –

Im Mammographie-Screening werden besonders hohe Anforderungen an die Qualitätssicherung gestellt. Ziel ist es, die Nachteile für die Frauen so gering wie möglich zu halten und ihnen gleichzeitig die größtmögliche Sicherheit in der Diagnose zu geben. Das ist ein wesentliches Element für die Akzeptanz des Programms bei den Frauen.

Das gilt auch für die Untersuchungen im Rahmen der Abklärung. Sie erfolgen nach strengen Kriterien in einem mehrstufigen Verfahren. Denn jeder weitere Schritt in der Abklärung kann mit einer psychischen und physischen Belastung der Frau verbunden sein. Eine weitere Untersuchung erfolgt nur, wenn bis dahin der Verdacht auf eine maligne Erkrankung weder eindeutig bestätigt noch widerlegt werden konnte. Hierdurch wird die Belastung der letztlich gesunden Frauen auf ein Minimum reduziert.

In den kollegialen Fachgesprächen zwischen Programmverantwortlichen Ärzten mit den Leitern der Referenzzentren hat sich gezeigt, dass gerade auf dem Gebiet der Abklärungsdiagnostik noch offene Fragen bestehen.

Daher wurde von Seiten der Referenzzentren die vorliegende Arbeitsempfehlung Abklärungsdiagnostik angeregt. Die umfangreiche Vorarbeit wurde federführend vom Referenzzentrum Nord geleistet. Die weitere Überarbeitung erfolgte durch die Leiter der Referenzzentren in Zusammenarbeit mit dem Referat Qualitätsmanagement der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Die Empfehlung soll Programmverantwortliche Ärzte bei ihrer Tätigkeit unterstützen. Sie erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Verbindlichkeit, denn entscheiden kann letztlich nur der einzelne Arzt unter Berücksichtigung des Einzelfalles.

 

Das Dokument Arbeitsempfehlung Abklärungsdiagnostik wird gerade überarbeitet.


Regionale Zuordnung

Zuordnung der Screening-Einheiten zu Referenzzentren, Kassenärztlichen Vereinigungen, Zentralen Stellen und Bundesländern