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Fortbildungen und Qualitätssicherung

Zu den Kursen drucken

Hier finden Sie alle Kurse, die Sie für Ihre Tätigkeit im Mammographie-Screening-Programm benötigen. Unter „allgemeine Hinweise“ erhalten Sie Informationen, die für jeden der einzeln aufgelisteten Kurse zu beachten sind.

Allgemeine Hinweise:

Alle Kurse werden von den Referenzzentren nach Bedarf geplant und angeboten. Die Kursplanung erfolgt in der Regel jeweils im Herbst für das kommende Kalenderjahr.

Die Reihenfolge der Kurse entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Fortbildungen.

Die Kurssuche ermöglicht Ihnen die Suche nach den aktuell verfügbaren Kursen für die einzelnen Berufsgruppen unterteilt in Einstiegs- und Fortbildungskurse. Angezeigt wird jeweils der nächste stattfindende Kurs. Unter „Mehr Kurse“ bekommen Sie alle weiteren geplanten Kurse angezeigt.

Bitte melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Referenzzentrum oder dem sich für diesen Kurs spezialisierten Referenzzentrum für den entsprechenden Kurs an. Sollte der von Ihnen ausgewählte Kurs ausgebucht sein oder aktuell kein konkreter Termin angeboten werden, so können Sie sich bei den angegebenen Ansprechpartnerinnen in den einzelnen Referenzzentren auf der Warteliste registrieren lassen und erhalten weitere Informationen zu neuen Kursterminen.

Beachten Sie bitte, dass der Kurs nicht immer im Referenzzentrum stattfindet. Nähere Informationen zu den jeweiligen Terminen und Orten und zum Kursprogramm erhalten Sie direkt bei den angegebenen Ansprechpartnerinnen in den einzelnen Referenzzentren.

Angeleitete Tätigkeiten (Hospitanzen)

Vor Aufnahme ihrer Arbeit in der Screening-Einheit müssen Programmverantwortliche ÄrztInnen (vier Wochen), befundende ÄrztInnen (eine Woche) sowie radiologische Fachkräfte in der Erstellung von Screening-Mammographie-Aufnahmen (zwei Wochen) nach Abschluss der Fortbildungskurse in einem Referenzzentrum hospitieren. Für die radiologische Fachkraft erhalten die Programmverantwortlichen ÄrztInnen mit der Buchungsbestätigung eine "Qualitätskarte". Diese ist zur Orientierung der AusbilderInnen in den Referenzzentren gedacht. Bitte füllen Sie diese Qualitätskarte soweit wie möglich aus und geben Sie Ihrer radiologischen Fachkraft Bilder zur Schulung mit. Angeleitete Tätigkeiten können Sie bei den angegebenen Ansprechpartnerinnen in den einzelnen Referenzzentren buchen.


Referenzzentrum

Referenzzentrum Mammographie Berlin
Straße des 17. Juni 106-108
10623 Berlin

Anfrage

030 - 39 88 399-0
030 - 39 88 399-30
info@referenzzentrum-berlin.de

Verfügbar

Referenzzentrum

Referenzzentrum Mammographie München
Sonnenstraße 29
80331 München

Anfrage

089/961661330
089/961661340
info@referenzzentrum-muenchen.de

Verfügbar

Referenzzentrum

Referenzzentrum Mammographie Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster

Anfrage

0251/8345650
0251/8345660
info@referenzzentrum-ms.de

Verfügbar

Referenzzentrum

Referenzzentrum Mammographie Nord
Heiligengeiststraße 28
26121 Oldenburg (Ol)

Anfrage

0441 30930 – 800
0041 30930 – 899
info@referenzzentrum-nord.de

Verfügbar

Referenzzentrum

Referenzzentrum Mammographie Südwest
Bahnhofstr. 7
35037 Marburg

Anfrage

064 21 - 99 961-23
064 21 - 99 961-24
info@referenzzentrum-suedwest.de

Verfügbar


Inhalt des Kurses

mehr Informationen

Die angeleiteten Tätigkeiten beinhalten im Einzelnen:

Programmverantwortliche Ärzte

Die Tätigkeit umfasst mindestens 160 Stunden an 20 Arbeitstagen in einem Referenzzentrum. Die Tätigkeit kann in zwei Blöcke aufgeteilt werden und beinhaltet insbesondere:
Teilnahme an den Konsensuskonferenzen
Teilnahme an den Sprechstunden zur Abklärungsdiagnostik
Teilnahme an den multidisziplinären Fallkonferenzen
Selbständige Beurteilung der Screening-Mammographieaufnahmen von mindestens 3.000 Frauen unter Anleitung durch den Leiter eines Referenzzentrums

Es dürfen in der Regel insgesamt höchstens zwei Programmverantwortliche Ärzte in einem Referenzzentrum gleichzeitig tätig sein. Der Leiter des Referenzzentrums stellt über die Tätigkeit ein Zeugnis aus. Dieses Zeugnis beurteilt, ob der Arzt befähigt ist, die Aufgaben des Versorgungsauftrags als Programmverantwortlicher Arzt selbständig durchzuführen.

Befundende Ärzte
Die Tätigkeit umfasst mindestens 40 Stunden an fünf aufeinander folgenden Arbeitstagen in einem Referenzzentrum. Die Tätigkeit beinhaltet insbesondere:
Teilnahme an der Konsensuskonferenz
Teilnahme an der Sprechstunde zur Abklärungsdiagnostik
Teilnahme an den multidisziplinären Fallkonferenzen
Selbständige Beurteilung von Screening-Mammographieaufnahmen unter Anleitung durch den Leiter des Referenzzentrums

Es dürfen in der Regel insgesamt höchstens zwei Ärzte in einem Referenzzentrum gleichzeitig tätig sein. Der Leiter des Referenzzentrums stellt dem Arzt eine Bescheinigung über die Tätigkeit aus, in der die Teilnahme an den Konferenzen und der Sprechstunde bestätigt und die Anzahl der beurteilten Aufnahmen belegt sind.

Radiologische Fachkräfte
Die ganztägige Tätigkeit umfasst zehn aufeinander folgende Arbeitstage in einem Referenzzentrum und beinhaltet:
Erstellung von Screening-Mammographieaufnahmen bei 50 Frauen unter Anleitung
Selbständige Durchführung der Maßnahmen zur technischen Qualitätssicherung (nach § 33 Nr. 2 BMV-Ä/EKV) an mindestens drei Arbeitstagen unter Anleitung
Teilnahme an den Sprechstunden zur Abklärungsdiagnostik
Teilnahme an den präoperativen multidisziplinären Fallkonferenzen
Teilnahme an der Durchführung von Stanzbiopsien

Es dürfen in der Regel höchstens vier radiologische Fachkräfte in einem Referenzzentrum gleichzeitig tätig sein. Der Leiter des Referenzzentrums stellt über die Tätigkeit eine Bescheinigung aus. Der Zeitraum zwischen der Beendigung der Tätigkeit in dem Referenzzentrum und der Aufnahme der Tätigkeit im Rahmen des Früherkennungsprogramms darf drei Monate nicht überschreiten.